Pressemitteilung:Konkrete Vorgaben für den Windkraftausbau sind ein Signal des Aufbruchs
Kurzer Teasertext

Pressemitteilung
Britta Kellermann MdL: Konkrete Vorgaben für den Windkraftausbau sind ein Signal des Aufbruchs
Holzminden. Der Landkreis Holzminden hat jetzt Gewissheit darüber, wie groß der Anteil seiner
Fläche ist, der künftig für Windkraftanlagen vorgesehen ist. Umweltminister Christian Meyer
(Grüne) legte heute Berechnungen zum Ausbau der Windkraft in Niedersachsen vor. Ziel der
Landesregierung ist es, insgesamt 2,2 Prozent der Landesfläche als sogenannte
Vorrangflächen für Windräder auszuweisen. Im Landkreis Holzminden sind es danach 0,38
Prozent der Fläche, auf denen Windkraftanlagen gebaut werden sollen; die Analysen des
Umweltministeriums zeigen, dass grundsätzlich auf 2,07 Prozent der Fläche im Landkreis
Windräder möglich wären. In die genauen Vorgaben flossen etwa Bevölkerungsdichte, Art und
Umfang der Besiedelung, Abstände, Waldflächen und auch Vogelschutzgebiete ein.
„Dass jetzt Klarheit herrscht, weil jeder Landkreis genau weiß, wie groß sein eigener Beitrag
zum Gelingen der Energiewende sein wird, ist ein wichtiges Signal des Aufbruchs“, sagt Britta
Kellermann, Landtagesabgeordnete zuständig für den Landkreis Holzminden. Die
Entscheidung darüber, wie groß die Vorrangflächen in jedem einzelnen Landkreis sein müssen,
sei die Grundlage für das übergeordnete Ziel, die Klimaneutralität Niedersachsens spätestens
im Jahr 2040 zu erreichen. „Wir wissen jetzt, was zu tun ist. Wir kennen unseren Landkreis und
müssen jetzt schnell damit beginnen, die Flächenvorgaben in den Neubau von Windrädern
umzusetzen“, so Britta Kellermann. Unterstützung erwartet die Landtagsabgeordnete durch die
von der Landesregierung beschlossene „Taskforce Energiewende“ und durch den Ausbau einer
„Servicestelle Windenergie“ im Umweltministerium. Große Hoffnungen setzt Britta Kellermann
auch darauf, dass Bürger*innen und Anwohner*innen nicht nur in die Planungen für mehr
Windräder einbezogen, sondern möglicherweise auch an den Einnahmen beteiligt werden.
„Wenn nicht nur Investoren profitieren, trägt das wesentlich zur Akzeptanz von
Windkraftanlagen in der Nachbarschaft und damit zum Umstieg auf eine klimafreundliche
Energieversorgung bei“, sagt Britta Kellermann.

