
Bei der Suche nach einem atomaren Endlager darf es keine politischen Abkürzungen geben. Entscheidend ist allein, welches Gestein am sichersten für den Einschluss von Atommüll über eine Million Jahre ist.
Seit Jahrzehnten leiden Werra und Weser unter den salzhaltigen Abwässern der Kaliindustrie. Viel wurde unternommen und investiert, um die Flüsse zu entlasten. Doch jetzt droht ein Rückschritt: Obwohl die Einleitung von Prozessabwässern aus der Kaliproduktion nach den derzeitigen Vereinbarungen Ende 2027 enden soll, will K+S auch danach weiter einleiten – bis ins Jahr 2039.
Methan ist ein enormer Klimakiller. Es darf nicht sein, dass klimaschädliches Gas durch vermeidbare Leckagen ungehindert in die Atmosphäre entweicht. Die Ergebnisse der Deutschen Umwelthilfe sind ein klares Warnsignal. Solche Leckagen müssen schnell aufgespürt und konsequent beseitigt werden.
Angesichts andauernder hybrider Kriegsführung Russlands auch gegen die europäischen Verbündeten der Ukraine ist überhaupt nicht nachvollziehbar, wieso die Sicherheitsbehörden der Bundesregierung hier kein Risiko sehen.
Heute hat das Umweltministerium den Masterplan Wasser vorgestellt.
„In einer außergewöhnlich schwierigen Haushaltslage ist das eine wichtige Entlastung und wird helfen, gravierende Finanzierungslücken zu schließen“, so Britta Kellermann.
Die Unterweser ist eine ökologisch wertvolle Region, die jetzt schon durch Aus- und Umbauten zur Schifffahrt beeinträchtigt ist. Eine Vertiefung der Unterweser würde wertvolle Flachwasserlebensräume zerstören und zu einer Verlandung von Nebenarmen führen.
Viele Lebensräume seien heute voneinander abgeschnitten – durch Straßen, Siedlungen oder intensive Nutzung der Flächen. Für zahlreiche Arten werde es dadurch immer schwieriger, sich auszubreiten und stabile Populationen zu bilden. „Wenn wir wollen, dass Arten langfristig überleben, müssen wir ihre Lebensräume wieder miteinander verbinden. Genau hier setzt der Biotopverbund an“, so die Grünen-Politikerin Britta Kellermann.