Statement:Grüne: Methanleckagen konsequent bekämpfen – Niedersachsen stärkt Kontrollen

Methan ist ein enormer Klimakiller. Es darf nicht sein, dass klimaschädliches Gas durch vermeidbare Leckagen ungehindert in die Atmosphäre entweicht. Die Ergebnisse der Deutschen Umwelthilfe sind ein klares Warnsignal. Solche Leckagen müssen schnell aufgespürt und konsequent beseitigt werden.

Zu den heute veröffentlichten Methanmessungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und den festgestellten Methanemissionen an Gasanlagen in Niedersachsen sagt Britta Kellermann, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion:
 

Methan ist ein enormer Klimakiller. Es darf nicht sein, dass klimaschädliches Gas durch vermeidbare Leckagen ungehindert in die Atmosphäre entweicht. Die Ergebnisse der Deutschen Umwelthilfe sind ein klares Warnsignal. Solche Leckagen müssen schnell aufgespürt und konsequent beseitigt werden.

Niedersachsen nimmt diese Aufgabe ernst. Im Doppelhaushalt 2027/28 sind deshalb Mittel für 13 zusätzliche Stellen beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie vorgesehen. Damit wollen wir die Kontrollen stärken und die konsequente Umsetzung der EU-Methanverordnung sicherstellen. 

Umso unverständlicher ist es, dass Bundesenergieministerin Katherina Reiche die EU-Methanverordnung aufweichen will. Statt Klimaschutz auszubremsen, muss sie dafür sorgen, dass die Regeln konsequent gelten – auch für Gasimporte aus dem Ausland.

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